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Visionsmanagement - die "andere Art" der UmweltbildungBasis für Strukturwandel und Innovationen
Die "neuen Unternehmen": Was ist anders?Es gibt sie schon, die neuen Unternehmen. Wir spüren es bereits am Telefon: Es ist die natürliche, unbefangene Art, der verbindliche Ton. Wir empfinden echtes, nicht aufgesetztes Interesse, man begegnet uns mit freundlichem Respekt. Das setzt sich in den Abteilungen, Bereichen, Ressorts fort. Die Menschen gehen mit uns auf wohltuende Art um - egal, ob wir Kunde, Lieferant, Besucher sind oder vom Reparaturdienst kommen. Auch unter den Mitarbeitern herrscht eine freundliche Atmosphäre. Der Umgangston ist locker und entspannt, man begegnet sich auf wertschätzende und sachliche Art. Keiner treibt an, keiner macht Dienst nach Vorschrift - im Gegenteil: Freude an der Arbeit und Mitverantwortung prägen die Arbeitsauffassung, das Arbeitsergebnis, die Arbeitsqualität. Hier arbeiten Menschen zusammen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen, gemeinsame Interessen haben; ohne viel Worte wissen sie, was sie wollen. Jeder gibt auf seine Art sein Bestes. Keine Arroganz und kein Hochmut, Arbeiten ohne Angst und Zwang. Kein Gerangel um Positionen interner Hitlisten. Keine Unterwürfigkeit, weil keine "Hackordnung" besteht. Niemand ist fixiert auf die nächste Sprosse der Karriereleiter. Utopie? So was gibt´s doch nicht! Und doch gibt es sie, die "neuen Unternehmen". Es sind noch nicht viele - es werden aber immer mehr. Und das Erstaunliche daran: sie florieren wirtschaftlich bestens. Denn diese Unternehmen sind nicht nur kerngesund, haben hohe Innovationskraft und verdienen überdurchschnittlich gut. Zielsicher steuern sie an Rezession und Strukturkrisen vorbei. Mit ihren Produkten und Dienstleistungen stehen sie oft außerhalb des Wettbewerbsdruckes. Wachstum ist vorprogrammiert, weil neue, andere, Käuferschichten ihren Markt kennzeichnen. Umwelt- und Sozialverträglichkeit sind dabei Unterscheidungsmerkmale, die ihnen mittel- und langfristige Wettbewerbsvorteile verschaffen. Ein großer Unterschied: Die "alten Unternehmen"In den sogenannten "alten Unternehmen" wird häufig - ausschließlich - in Hierarchien (Kästchendenken!) gedacht und gehandelt. Aus diesem Denken heraus enstehen dann schnell die Überzeugungen der "besseren" bzw. der "schlechteren" Menschen, die das Betriebsklima und Unternehmenskultur vergiften. Weisungsbefugnis und "besserer Mensch" lassen automatisch keine Gruppen- oder Teamarbeit zu: der "bessere Mensch" weiß ja alles besser! Der "bessere Mensch" wird seine Entscheidungen auf keinen Fall infrage stellen lassen - da sichert ihn die hierarchische Stellung schon ab. Wie soll aber ein solcher Vorgesetzter Mitarbeiter motivieren, wenn Vertrauensbasis und Überzeugung fehlen und der Vorgesetzte durch Kontrollen, "in Schach halten", mit "Zuckerbrot und Peitsche" arbeitet? "Hart, aber gerecht" ist dann oftmals die Überzeugung des Vorgesetzten - der mit diesem Verhalten das Arbeitsklima selbst vergiftet, Mitarbeiter zu innerer Kündigung treibt, Kreativität und Motivation lähmt - eine Negativ-Spirale in Gang setzt. Wir erleben dies derzeit in der Mehrzahl der Unternehmen, die durch Strukturkrise, Markteinbrüche und Kostendruck gebeutelt sind und durch hektische Gegenreaktionen (Kostenführerschaft, lean management, mobbing, Organisationsbereinigung, usw.) die Basis für Ängste, Mißtrauen, Frust und fehlenden innovativen Elan gelegt haben. Wie wollen diese Unternehmen bei Einsetzen der Konjunktur am Markt rechtzeitig mit neuen Produkten, Ideen, Dienstleistungen präsent sein? Neue Impulse durch Erkennen der UrsachenDas Management in den "alten Unternehmen" ist dadurch geprägt, dass es fachlich bestens, aber eben nur konventionell ausgebildet ist. Ihre Aus- und Weiterbildung basiert ausschließlich auf der Wissens- und Verstandesebene. Die Persönlichkeit von Manager und Führungkraft ist oftmals einseitig entwickelt, weil es in Schulen und Hochschulen kein Unterrichtsfach "Persönlichkeitstraining" oder "Persönlichkeitsbildung" gibt oder dieser Bereich ausgeblendet wird, völlig zu kurz kommt. Ausbildungen des Charakters in Ethik und Philosophie, hat nicht stattgefunden. Mit Gefühlen wie Angst, Wut, Trauer, Zorn, Freude, Begeisterung, haben Manager und Mitarbeiter nicht gelernt umzugehen. Der Gefühls- und Empfindungsbereich wurde nicht geschult sowie intuitive Fähigkeiten nicht trainiert - ganz einfach deshalb, weil es in rationaler individueller Leistungsanforderung vermeintlich hinderlich statt förderlich sein könnte. So zumindest die vielfach geäußerte Meinung vieler Manager. "Man zeigt keine Gefühle, da wird man ja anfällig und angreifbar...." Hierin ist auch eine Begründung zu sehen, dass einseitiges, individualistisches "Gewinn- und Leistungsstreben" nicht zu erfolgreichem Teamwork führen kann. Es fehlt die mögliche "betriebliche Spielregel", es fehlt aber noch viel mehr die Schulung, das entsprechende Training. Die Unternehmensentwicklung der erfolgreichen westlichen Industriestaaten war geprägt durch partielle - und oftmals einseitige - Sichtweisen. In der Nachkriegszeit sprach man betriebswirtschaftlich vom "Produktionsprimat", da Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen im Übermaß vorhanden war. Das Produktionsprimat wurde abgelöst vom "Absatzprimat" bzw. von der Marketingorientierung bei gesättigten Märkten Ende der sechziger/Anfang der siebziger Jahre. Inzwischen setzt sich immer mehr die Forderung nach umweltorientierter, sozialer Marktwirtschaft und Unternehmensführung durch. Damit gewinnt das "Umweltprimat" an Bedeutung. Die langfristig angelegte existentielle Wirtschaftsform setzt allerdings auch elementar anderes Verständnis und Handlungsmaxime voraus. Damit gewinnt der "Faktor Mensch" neue Bedeutung im Betrieb. In Zukunft kann der elementare Wandel nur durch Persönlichkeitsbildung, Gruppen- und Teamfähigkeit sowie interdisziplinäres Zusammenarbeiten in ständig wechselnden Projektteams geschafft werden. Damit wird das "Personalprimat" über Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen entscheiden. Neben fachlicher, sachlicher und technologischer Aus- und Fortbildung wird ein sehr viel weiter gehendes Training erforderlich. Der Mensch als Mittel(-Punkt?)!Steht der Mensch, die Gruppe, das Team, stehen Mitarbeiter im Mittelpunkt des Unternehmens, sind aus unseren Kunden statt "Ziel"-Gruppen (auf die wir schießen?!) wieder Menschen geworden, denen wir Nutzen zu bieten haben, so muß sich auch das Selbstverständnis von Unternehmen und Unternehmern(!) ändern. Ziele und Werte sind selbst zu definieren, Führungskräfte und Mitarbeiter müssen sich selbst auf den Weg machen, ihre eigenen Werte, Visionen und Ziele entwickeln. Damit wird aber auch die Umwelt- und Sozialverträglichkeit der Unternehmen als "Dritte Dimension" in der Managemententwicklung immer stärker zum integrierenden Faktor, der immer mehr ganzheitlich ausgerichtete gesunde "neue Unternehmen" induziert. Aus östlichen Kulturen lernen und in westlicher Struktur handeln: Durch Integration zu neuen Handlungsmaximen Auch die "neuen Unternehmen" kommen nicht ohne Entscheidungskompetenz aus. Dort werden Führungskräfte auch zukünftig das Sagen haben. Entscheidend ist dabei jedoch: sie werden nie gegen, selten stellvertretend und meistens im Einvernehmen mit den Geführten Entscheidungen treffen. Die "Führungskraft" in diesen Unternehmen hat ein anderes Selbstverständnis: "Führen" heißt für sie zuerst und vor allem "fördern". Fördern heißt, den Mitarbeiter so zu unterstützen, dass er sein Engagement und seine Leistungsbereitschaft in freier Entscheidung voll entfalten kann. Führen, so verstanden, heißt dann oft auch: arbeiten lassen, buchstäblich "in Ruhe lassen". Dies geht selbstverständlich nur, wenn Mitar-beiter Freiheit als Verantwortung verstehen! Hier können wir noch eine Menge von östlicher Denkart und Kultur lernen. Während sich im Westen der Individualismus sehr erfolgreich entwickelte und bis zur "Selbstverwirklichung" unserer Tage führte - im Übermaß allerdings zu Egoismen verkam ("Selbstbedienungsladen Deutschland"), ist in der Kultur asiatischer Völker der Kollektivismus sehr tief verwurzelt. Das hat dazu geführt, dass in Unternehmen ein ausgeprägter Teamgeist im Sinne von "wir sind alle eine große Familie" herrscht. Der wirtschaftliche Erfolg japanischer und koreanischer Unternehmen im Weltmarkt zeigt eindrucksvoll die Vorteile dieser Geisteshaltung. Allerdings darf man nicht verschweigen, dass auch hier Auswüchse festzustellen sind: die Rechte des Individuum kommen zu kurz, dies hat Folgen auf die Persönlichkeitsstruktur des Einzelnen. Neben dem Teamgeist des Ostens gibt es aber noch einen weiteren, wichtigen Erfolgsfaktor in der asiatischen Kultur, den es im Westen so nicht gibt: Das in Asien tief verankerte Körper- und Gesundheitsbewußtsein, das wir im Westen als Kampfsportarten wie Judo, Karate kennen. Grundlage dieser harten Selbstverteidigungstechniken sind die sanften Formen der Körper-, Gesundheits- und Geistes-schulung wie Zen, Tai Chi, Chi Gong und Yoga. Diese am ganzheitlichen Welt- und Menschenbild ausgerichtete Formen der Körper- und Geistesschulung, die in Asien millionenfach täglich betrieben werden, sind immer eng verbunden mit einem intensiven Persönlichkeitstraining. Außerdem mit der Sensibilisierung der eigenen Lebensenergie sowie der Erweiterung der Wahrnehmung im Gefühls-bereich und einer Schulung von Wachheit und Aufmerksamkeit. Dies führt zu einem geistigen Reifungsprozeß, der gerade auch Basis für verantwortliches Handeln ist - eine für langfristiges, umweltorientiertes Wirtschaften unabdingbare Voraussetzung! Diese Übungs- und Erfahrungswege haben zunehmend auch im Management asiatischer Unternehmen Eingang gefunden und werden selbst an Universitäten gelehrt. Visionsmanagement als Basis für den UnternehmenserfolgWill der Westen in Fragen der Wettbewerbsfähigkeit dem Osten nicht in vielen Marktsegmenten völlig unterliegen, müssen auch in unserem Wirtschaftsleben insbesondere zwei Faktoren östlicher Kulturen stärkeren Eingang finden: Team-geist und ganzheitliche Persönlichkeit. Insbesondere sind dabei bei Führungskräften die emotional-energetischen und intuitiven Fähigkeiten zu trainieren. Unser wissenschaftlich-kausales Denken und Handeln muß ergänzt werden um intuitives synkronistisches Denken und Handeln. Deutschlands Manager stehen zunehmend mit dem Rücken an der Wand: sie sollen innerbetriebliche Änderungen umsetzen, Kosten sparen, Mitarbeiter motivieren oder freisetzen, Umweltbelastungen vermeiden, höchste Qualität produzieren, das alles nach außen hin glaubwürdig vermitteln. Politik und Gesellschaft erwarten von ihnen schnelle Bewältigung der Rezession, viele Aktionäre eine respektable Dividende, die Familie mehr Zeit und Zuwendung. Wen wundert es da, dass Führungskräfte sich innerlich wie äußerlich immer mehr zerrissen fühlen? Wen wundert es da, wie es um unsere ökonomisch-ökologische Situation bestellt ist? Der alte Leitsatz: " Wie innen, so außen" - hat hier volle Wirkung entfaltet! Aus dieser Erkenntnis und dem Wissen darum, dass wir uns mit neuem Gedankengut zu beschäftigen haben, wenn wir zu Erfolg und Zufriedenheit kommen wollen, ist eine völlig neue Bildungsmethode entwickelt worden: "Das Visionsmanagement". Der Dipl. Betriebswirt, Dipl. Ingenieur, Unternehmesberater sowie Management-Trainer Klemens J. P. Speer aus Osnabrück hat dabei erfolgreich als Co-Trainer seine eigenen Erfahrungen und Bewußtseinserweiterungen als Unternehmer und Führungskraft sowie Tai Chi-Lehrer verarbeitet und in das Konzept integriert. Im Zentrum stehen dabei Antworten und Handlungsanweisungen zu folgenden Fragen:
Es ist verständlich, dass sehr hohe Anforderungen an Kenntnisse und Fähigkeiten des Trainers gestellt werden müssen, damit diese Ganzheitlichkeit des Denkens, Handelns und Motivierens an die Teilnehmer überspringen kann. Neben fachlicher Wissensvermittlung und intellektuellem Training haben gerade die Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich der emotional-energetischen, psychologischen und intuitiven Unterrichtung große Bedeutung. Es hat sich herausgestellt, dass selten ein Trainer alle erforderlichen Qualifikationen in einer Person abdecken kann. Insofern werden die Kurse von einem gut eingespielten Trainerpaar (Speer/Willig) durchgeführt. Die Seminare werden auf Anfrage als inhouse-Seminare angeboten, werden aber auch nach Absprache in Rheine im Transferzentrum für angepaßte Technologien (TaT) durchgeführt. Visionsmanagement schafft kreativen DurchbruchAls Basis-Seminar ist zunächst die persönliche Lebens-, Arbeits- und Umwelt-vision von Führungskräften und Managern erforderlich. Visionen sind mehr als ein modisches Schlagwort: Visionen sind innere Bilder, Werte, Ziele von der Zukunft unseres Lebens, die auf intuitive Art und Weise erarbeitet werden. Durch die anschließende rationale Auseinandersetzung mit den Visionsinhalten findet eine Verdichtung auf umsetzungsfähige und konkrete Umsetzungschritte statt. Wesentliche Fragen bei der Visionsentwicklung sind z.B.:
Ist die persönliche Lebensvision erfolgreich entwickelt worden, so ist das die beste Voraussetzung dafür, um eine Unternehmensvision im Führungsteam zu erarbeiten, in die dann alle Mitarbeiter in einem - je nach Unternehmensgröße - mehrstufigen Prozeß mit einbezogen werden ("Gemeinsame Visionen verstärken zielgerichtete Energien"). Die Visionserarbeitung erfolgt in einem Zwölf-Stufen-Prozeß nach Dr. Rudolf Mann. Nach Mann ist die Unternehmensvision "Bindeglied zwischen Lebenssinn und Unternehmensgewinn". Sie trägt dazu bei, die "Lebensfähigkeit des Unternehmens zu sichern und die Lebensqualität der Mitarbeiter zu steigern". Visionen sind aus der Innenschau geborene, vom Führungsteam und den Mitarbeitern gemeinsam getragene Vorstellungsbilder von der Zukunft des Unternehmens. Diese Visionen erfüllen sich letzten Endes von selbst, weil wir Menschen in unserem Bewußtsein die Dinge und Ereignisse anziehen, die als unsere inneren Bilder zu unserem Leben gehören. Visionsentwicklung im Unternehmen ist eine Hilfe für alle, die neue Wege in der Unternehmensführung suchen. Weil sie spüren, dass das alte lineare, mechanistische Management in Zukunft nicht mehr erfolgreich sein kann. Die Vision verwandelt im Unternehmen Druck in Sog, innere Kündigung in Identifikation, Macht in Partnerschaft und Egoismus in Wir-Gefühl. Sie erzeugt Begeisterung und Sogkraft, schafft durch Identifikation hohe Motivation und Sinnhaftigkeit. Unternehmensziele können leichter und flexibler formuliert und realisiert werden. Teamgeist und kreative Prozesse werden freigesetzt. Die Abstimmung von Abteilungsinteressen wird ohne große und viele Worte erleichtert, da auf informellen Wege und auf gemeinsamen Grundlagen erarbeitet. Die existentielle Grundlage des Unternehmens wird gesichert und die Marktposition ausgebaut. Der Umsetzungsprozeß wird vom Trainer/von den Trainern zunächst in moderierten Klausuren begleitet, bis er im Unternehmen von Qualitätszirkeln in eigener Regie fortgesetzt werden kann ("Teamarbeit setzt starke Energien frei"). Auf einer Expertentagung für Umweltschutzbeauftragte wurde deutlich, welchem persönlichen Druck diese Schnittstellen-Personen permanent ausgesetzt sind. Wichtige Fragenkomplexe der Tagung waren unter anderem:
Durch intensives Visions-Training und Visions-Management sind solche Fragen schlagartig zu lösen! Denn Fragen des betrieblichen Umweltschutzes betreffen nicht nur den Umweltschutz-Beauftragten sondern das ganze Unternehmen - vom Chef bis zur Putzfrau, das ganze Unternehmensteam ("Visionsmanagement erhöht den Teamgeist und damit den Unternehmenserfolg"). Dazu gehört allerdings eine grundlegende Auseinandersetzungsbereitschaft und der Mut, neue Wege zu gehen. Dann können Unternehmen erfolgreich die Zukunft bestehen. |